Nur selten bekommt man wie ich die einmalige Chance, für ein ganzes Jahr in eine fremde Kultur einzutauchen, sie nur allmählich und auch nie vollkommen verstehen zu lernen und am Ende sogar ein kleiner Teil von ihr zu werden. Viel habe ich erlebt, gelernt, gesehen und gefühlt und beim melancholischen Schwelgen in den Erinnerungen dieser Zeit drängen sich schlagartig hunderte unglaublich scheinender Anekdoten in den Vordergrund. mehr
Oktober 2011. Familienurlaubsplanung. Wo soll's hingehen? Da es dieses Jahr ausnahmsweise keinen großen, gemeinsamen Urlaub gibt, haben wir uns für ein verlängertes Wochenende in Barcelona entschieden. Nach reiflicher Überlegung dachten wir uns: "Hm, am 20.02.2012 spielt Barca gegen Valencia. Perfekt!" Für mich sowieso. mehr
Freising kann einen alpinen Superlativ für sich beanspruchen. Denn über fünf Jahrhunderte gehörte der heute höchste Gipfel Bayerns, ja der Bundesrepublik, zum Hochstiftsterritorium der Freisinger Fürstbischöfe (Grafschaft Werdenfels). Unausgesprochen hatten sie den Berg miterworben, als sie im 13. Jahrhundert erst das Gebiet um Garmisch, dann die Grafschaften Partenkirchen und Mittenwald von Adeligen kauften. 1802, bei der Säkularisation allerdings, nahmen die Bayern dem ehemals reichsunmittelbaren Kleinstaat nicht nur den Berg weg. Sie sollten sich später auch noch in die Annalen schreiben, dass ihn einer der ihren zum ersten Mal bestiegen habe. mehr
13 Wochen Ost-Afrika. 13 Wochen am Äquator. 13 Wochen 30 Grad brennende Hitze, plötzliche sinnflutartige Regenfälle, Mosquitonetze, verschwitzte Nächte. 13 Wochen schlechte Luft, Staub in den Augen, Sonnenbrand, ramponierte Matratzen in quietschenden Betten, kalte Duschen, seltsame Toiletten, nur selten Toilettenpapier. Tage ohne Wasser und Strom sind nicht wirklich die Ausnahme. mehr
Schon wenn man die Berge hinunter kommt, spürt man das milde Klima: In der Predemontana trevigiana, dem sanft abfallenden Hügelstreifen südlich des Bollwerkes der Voralpen von Belluno öffnet sich die Landschaft bis hinunter an die Ufer des Piaveflusses. Hier in der Marca trevigiano – dem Garten des Veneto – wachsen Palmen, schon Ende März blühen der Flieder, die Kastanien und sogar die Pfingstrosen. Die landschaftlich malerischen Berghänge, die von Vittorio Veneto über Conegliano bis hinüber nach Valdobbiadene führen, sind ein Gebiet auf dem sich Bacchus auf seinen unermüdlichen Streifzügen durch Italien wohl nur allzu gerne niederließ: Es ist die Heimat des berühmten Prosecco! mehr
Frei und unabhängig Reisen, Fahren wann und wohin man will, dort Rasten, wo man ein schönes Fleckchen Erde findet, ob inmitten der Natur oder direkt im Zentrum einer Metropole, das eigene Hotel immer dabei. So stellt man sich das Reisen mit dem Wohnmobil vor. Das dem nicht immer so sein wird, man die ein oder andere Reparatur wird meistern müssen und manche Komplikation hinzukommen kann, das war uns klar, als wir begannen uns mit dem Gedanken anzufreunden, mit dem eigenen Fahrzeug eine Langzeitreise anzutreten. mehr
Erst mal shoppen bei Primemark. Dann einen Latte macchiato bei Starbucks. Und dann? „Zu Poundland!“, einer Ladenkette, in der alles - vom Glitzer-Nagellack bis zum Handy-Söckchen - nur ein Pfund kostet, etwas mehr als einen Euro. Das alles erhofft Daniela, 16, für ihre Sommerferien, während sie mit 40 weiteren Jugendlichen aus Freising im Bus sitzt, der von Freising, quer durch Deutschland nach Calais und von dort mit der Fähre nach Dover weiter über die M3 Richtung Südwesten Englands schnurrt. Draußen, für Stunden: graue Dörfer zwischen grünen Hügeln. Die Menschen werden seltener, die Schafe und Pferde zahlreicher. Daniela ist müde von der mittlerweile über 20 Stunden dauernden Fahrt, schaut skeptisch aus dem Fenster. Sie ist unterwegs an die britische Küste, wo sie in den nächsten zwei Wochen einen Sprachkurs machen will. Der Ort, in den der Bus rollt, heißt Bexhill on Sea. Über den Kreisjugendring Freising haben die Eltern von Daniela die Sprachreise für ihre Tochter gebucht. Der Ort soll klein und ruhig sein, genau richtig, um eine fremde Sprache zu lernen. „Mach`s gut, wir werden dich vermissen und du wirst bestimmt eine tolle Zeit in England haben“, sagten ihre Eltern zum Abschied. Daniela ist skeptisch. Sie weiß noch nicht was sie erwartet. So lange war die 16-Jährige noch nie von ihren Eltern getrennt und nun soll sie auch noch zusammen mit 40 anderen noch fremden Jugendlichen für zwei Wochen nach England fahren, dort bei einer fremden Gastfamilie wohnen, die kein Deutsch spricht. Klingt nicht so gut, meint Daniela. mehr
Wie die Welt "Eyjafjallajökull" ausgesprochen hat, war für die Isländer schon spektakulär: Einen "Eyjafjalla-Joghurt" nannten ihn Briten, die Brasilianer sprachen vom "Ayatollah-Jockel", bis amerikanische Nachrichtensprecher - maulfaul und pragmatisch - die Buchstaben zählten und den Vulkan als "E-15" bezeichneten. Dreihunderttausend Wikinger saßen vor dem Fernseher und bogen sich vor Lachen. mehr

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